Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-149: Grüne Elbekonferenz fordert Bundeskompetenz beim Hochwasserschutz

Sachsen sollte Überflutungsflächen in Tschechien, wo nötig, mitfinanzieren Die GRÜNEN fordern, die Kompetenzen für den Hochwasserschutz an der Elbe auf den Bund zu übertragen. "Bei der Föderalismusreform müssen die Zuständigkeiten [...]

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Karl-Heinz Gerstenberg: Mitbestimmung beschränkt sich nicht nur auf Betriebsräte

Es gilt das gesprochene Wort! (...) „Vertrauen ist gut, Betriebsrat ist besser!" So lautet das Motto der diesjährigen Kampagne des DGB zu den Betriebsratswahlen. Ich glaube, dieses Motto ist gut, [...]

Von |4. Mai 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , , |

Karl-Heinz Gerstenberg: Spitzenforschung nicht ohne solides wissenschaftliches Umfeld

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Der 23. Juni 2005 war ein guter Tag für die Wissenschaft in Deutschland. Nach monatelangem Ziehen und Zerren, nach Querschlägen, insbesondere des hessischen Ministerpräsidenten [...]

Von |4. Mai 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: |

Karl-Heinz Gerstenberg: altersgerechtes Wohnen wäre ein Paradigmenwechsel in der Sächsischen Sozialpolitik

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Als ich den Titel des Antrages „Altersgerechtes Wohnen in Sachsen" gelesen habe, da dachte ich spontan: Ja, das ist es, der Paradigmenwechsel in der Sächsischen [...]

Von |4. Mai 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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