Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-149: Grüne Elbekonferenz fordert Bundeskompetenz beim Hochwasserschutz
Sachsen sollte Überflutungsflächen in Tschechien, wo nötig, mitfinanzieren Die GRÜNEN fordern, die Kompetenzen für den Hochwasserschutz an der Elbe auf den Bund zu übertragen. "Bei der Föderalismusreform müssen die Zuständigkeiten [...]
Karl-Heinz Gerstenberg: Mitbestimmung beschränkt sich nicht nur auf Betriebsräte
Es gilt das gesprochene Wort! (...) „Vertrauen ist gut, Betriebsrat ist besser!" So lautet das Motto der diesjährigen Kampagne des DGB zu den Betriebsratswahlen. Ich glaube, dieses Motto ist gut, [...]
Karl-Heinz Gerstenberg: Spitzenforschung nicht ohne solides wissenschaftliches Umfeld
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Der 23. Juni 2005 war ein guter Tag für die Wissenschaft in Deutschland. Nach monatelangem Ziehen und Zerren, nach Querschlägen, insbesondere des hessischen Ministerpräsidenten [...]
Karl-Heinz Gerstenberg: altersgerechtes Wohnen wäre ein Paradigmenwechsel in der Sächsischen Sozialpolitik
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Als ich den Titel des Antrages „Altersgerechtes Wohnen in Sachsen" gelesen habe, da dachte ich spontan: Ja, das ist es, der Paradigmenwechsel in der Sächsischen [...]


