Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-127: Hochwasserschutz – Freistaat sollte sich an Staatsvertrag der Elbeländer beteiligen
"Nachdem Staatsminister Tillich berichten konnte, dass Sachsen die Überschwemmungsflächen anders als in anderen Bundesländern von 6.500 auf 15.000 Hektar vergrößert hat, meint er wohl sich in Sachen Hochwasserschutz zurücklehnen zu [...]
PM 2006-125: Forschungsanstalt in Möckern erhalten
„Endlich wachen auch die großen Parteien auf“, begrüßt Michael Weichert, Leipziger Stadtrat und Landtagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Kritik der Leipziger SPD-Stadtfraktion an den Umzugsplänen der Staatsregierung für die [...]
PM 2006-123: Abgeordnetendiäten – Schluss mit der Flickschusterei
„Wir lehnen eine schlichte Erhöhung ab", so Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, zu höheren Abgeordnetendiäten (SZ berichtete, 13.4.2006, S. 8). "Es hat keinen Sinn am alten [...]
PM 2006-121: Drohendem Fachkräftemangel mit stärkerer Orientierung auf technische Berufe begegnen
Bonus für Betriebe mit hoher Energieeffizienz bei Vergabe von GA-Mitteln Aus ihrem heutigen Gespräch im Technologie-Centrum-Chemnitz nimmt die GRÜNE-Fraktion konkrete Ideen mit. „Dem drohenden Fachkräftemangel in der Region Chemnitz-Zwickau muss [...]


