Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2005-097: Anhörung zum Polizeieinsatz am 1. Mai in Leipzig: 10. Mai 2005, 16-19.00 Uhr, Leipzig, Neues Rathaus, Zi. 103

Michael Weichert, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag lädt zusammen mit der bündnisgrünen Stadtratsfraktion in Leipzig betroffene Bürgerinnen und Bürger, die am 1. Mai Zeugen des Polizeieinsatzes [...]

Von |14. September 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2005-096: Grüne zum 8. Mai: Befreiung Deutschlands und Europas vom verbrecherischsten Regime der Geschichte, dem deutschen Nationalsozialismus

"Am 8. Mai 1945 vollendete sich die Befreiung Deutschlands und Europas vom verbrecherischsten Regime der Geschichte, dem deutschen Nationalsozialismus", so Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen [...]

Von |14. September 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , |

PM 2005-095: NPD-„Dresdner Schule“ – NPD beweist erneut landespolitisches Desinteresse und Verfassungsfeindlichkeit

"Die NPD beweist mit dem Konzept der "Dresdner Schule" und der Erklärung des Abgeordneten Gansel dazu ein weiteres Mal, ihr landespolitisches Desinteresse und ihren verfassungsfeindlichen Charakter", so Johannes Lichdi, innenpolitischer [...]

PM 2005-094: Frühförderung ist Grundlage für Teilhabe

"Menschen mit Behinderungen haben mehr oder weniger Handicaps – ebenso wie andere Menschen", so Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im sächsischen Landtag. "Es wird Zeit, auch [...]

Von |14. September 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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