Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Polizei-Vorladungen an Journalisten wegen Hausfriedensbruch bei ‚Ende Gelände‘? – BÜNDNISGRÜNE: Gerade in rechtlich unklaren Situationen ist Berichterstattung wichtig
Mindestens ein Journalist, der am Samstag, den 30.11.19, aus Pödelwitz (Lkr. Leipzig) über die Demonstration 'Ende Gelände' berichtete, ist in Leipzig wegen des Vorwurfs des Hausfriedensbruchs von der Polizei vorgeladen [...]
Semperopernball: Herr Frey sollte von seinem Amt zurücktreten
Zur Debatte um den Semperopernball äußert sich Thomas Löser, Dresdner Abgeordneter der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Die diesjährige Ordensverleihung an den ägyptischen Staatschef Abd al-Fattah as-Sisi und [...]
Antrag zu minderjährigen Geflüchteten wird im Sozialausschuss beraten: Prüfen, welche konkreten Schritte auf Landesebene möglich sind
Der Sächsische Landtag hat am Donnerstagnachmittag den Antrag der Fraktion DIE LINKE ‘Auch #WirHabenPlatz – unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus Griechenland in Sachsen aufnehmen‘ (Drs 7/1210) zur Beratung in den Sozialausschuss [...]
Petition Freier Schulen: Freie Schulen sind finanziell benachteiligt
Am 30.1.2020 wurde die Petition der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Schulen in Sachsen (LAGSFS) dem Landtagspräsidenten übergeben. Die Petition ersucht die verfassungsmäßige Gleichrangigkeit freier und staatlicher Schulen. So wird [...]





