Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Sächs. Schweinetag – GRÜNE: Ist es ein Erfolg, dass überzüchtete Sauen heute durchschnittlich 28 Ferkel bekommen?
(2014-232) Zur Eröffnung des heutigen Sächsischen Schweinetages in Klipphausen lobte Staatssekretär Dr. Fritz Jaeckel (Sächsisches Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, SMUL) sowohl Schweinehalter als auch Staatsregierung in den höchsten Tönen. [...]
GRÜNE: Langzeitarbeitslose profitieren kaum von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt
(2014-231) Wie die Landesarbeitsagentur am Dienstag mitteilte, ist die Arbeitslosigkeit in Sachsen auf den bisher niedrigsten Stand seit 1991 gesunken. Bei einer Quote von 8,2 Prozent gab es im Freistaat [...]
Regenerative Energien in Deutschland Stromquelle Nummer 1 – in Sachsen letztes Rad am Wagen
(2014-230) In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat Strom aus Wind-, Sonnen-, Bioenergie und Wasserkraft mit einem Anteil von 27,7 Prozent am deutschen Stromverbrauch die führende Position im [...]
15.000 Tonnen Bauschutt aus Abrissen von Atomkraftwerken können bis 2017 auf Deponien in Sachsen abgelagert werden
(2014-229) Insgesamt 15.000 Tonnen Bauschutt aus Abrissen von Atomkraftwerken (AKW) können bis zum Jahr 2017 auf Deponien in Sachsen abgelagert werden.Das geht aus der Antwort von Umweltminister Frank Kupfer auf [...]


