Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Vattenfall-Strategiewechsel ist klare Mahnung aus Schweden: Zeit der Braunkohle geht zu Ende
(2014-237) Zu den Plänen der schwedischen Regierung, den Staatskonzern Vattenfall in Richtung erneuerbare Energien umzubauen, erklärt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Gerd Lippold: "Die schwedischen Grünen [...]
Tag der deutschen Einheit
(2014-236) Der deutschen Einheit ging das friedliche Aufbegehren vieler Bürgerinnen und Bürger gegen den Unrechtsstaat DDR voraus. Volkmar Zschocke, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erinnert vor allem [...]
AfD-Spangenberg fordert Gegendarstellung – Lippmann: Ich lasse mir durch die AfD nicht den Mund verbieten
(2014-234) Nach dem Versuch der Entlastung des AfD-Landtagsabgeordneten Detlev Spangenberg durch seine Parteifreunde (siehe SZ vom 1.10.) fordert der 70-Jährige vom Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen [...]
GRÜNE fordern Mindeststandards für Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Sachsen
(2014-233) Petra Zais, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ist angesichts der sich auch in Sachsen häufenden Meldungen über Übergriffe von Sicherheitspersonal auf Flüchtlinge empört:"Bei Geschäften [...]


