Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Sachsen-LB-Verfahren: Hochpeinlich – So ein Prozess erfordert Genauigkeit
(2014-34) Die juristische Aufarbeitung des Sachsen-LB-Desasters hat zwei Protagonisten weniger. Aufgrund einer fehlenden Unterschrift werden die Ex-Landesbanker Michael Weiss und Rainer Fuchs nicht länger strafrechtlich verfolgt. Dazu erklärt Antje Hermenau, [...]
Die Sanierung der Neuen Mensa in Dresden wird zum Stück aus dem Tollhaus
(2014-37) Zum neuesten Vorschlag aus dem sächsischen Finanzministerium, die Neue Mensa in Dresden mit einem finanziellen Zuschuss des Landes durch das Dresdner Studentenwerk sanieren zu lassen, erklärt Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, [...]
„Wer andern eine Grube gräbt“ – Filmvorführung und Diskussion zum geplanten Kieswerk Söbrigen
Steffi Zacharias und Hans Prugger schilderten in eindrucksvollen Bildern, welche Auswirkungen der Kiesabbau und das dazugehörige Kieswerk für Söbrigen haben würde: Lärm, Staub, LkW-Verkehr, Absenkung des Grundwasserspiegels. Das Kieswerk, so [...]
Zwischen den Elbdeichen – Zukunft der Elbe im Spannungsfeld zwischen Binnenschifffahrt und Hochwasserschutz
Um eine neue Debatte über den Umgang mit der Elbe anzustoßen, hatte Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, am 9. Mai zur Diskussion ins Stadtteilhaus Gröba in Riesa [...]


