Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

Jeder Zehnte ohne Schulabschluss!

(2014-07) Zu den neuesten Daten des Statistischen Landesamtes, wonach im vergangenen Jahr 10,4 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Hauptschulabschluss verließen, erklärt Annekathrin Giegengack, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische [...]

Von |13. Januar 2014|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

Da geht noch was in der sächsischen Literaturlandschaft!

(2014-06) Zur heutigen Anhörung zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion "Initiativen zur Verbesserung der Situation der Literaturschaffenden in Sachsen" im Kulturausschuss des Sächsischen Landtages erklärt Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, kulturpolitischer Sprecher: "Die Sachverständigen [...]

Von |13. Januar 2014|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

2. Sächsischer Drogen- und Suchtbericht gefordert

(2014-05) Auf Nachfrage von Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, in der heutigen Sitzung des Sozialausschusses versprach Staatsministerin Christine Clauß (CDU), dass der 2. Sächsische Drogen- und [...]

Von |13. Januar 2014|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

Notrufe gehören nicht in die Warteschleife

(2014-04) Erst Leipzig, jetzt die Polizeidirektion Dresden. Die öffentlich gewordenen Beschwerden über Notrufe, die in der Warteschleife festhängen, mehren sich (SZ, 10.1.14). Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen [...]

Von |13. Januar 2014|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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