Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2012-205: Abschlussbericht des Innenministers zu NSU an Ignoranz nicht zu überbieten
Zum heute dem Innenausschuss des Sächsischen Landtags zugeleiteten vorläufigen Abschlussbericht des Innenministeriums zum Fallkomplex "Nationalsozialistischer Untergrund" erklärt Miro Jennerjahn, Rechtsextremismusexperte und Obmann der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Untersuchungsausschuss "Neonazistische [...]
PM 2012-204: Herzlichen Glückwunsch an Dresden-Hellerau und die Leipziger Notenspur
Zur Entscheidung der Staatsregierung, welche sächsischen Welterbekandidaten zur Aufnahme in die Tentativliste vorgeschlagen werden, erklärt der kulturpolitische Sprecher der Fraktion GRÜNE im Sächsischen Landtag, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg:"Herzlichen Glückwunsch an Dresden-Hellerau [...]
PM 2012-203: Landesverkehrsplan – ohne Perspektiven für den öffentlichen Verkehr
Die heutige Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr zum Entwurf der Staatsregierung für einen Landesverkehrsplan 2012 bestätigt die GRÜNE-Fraktion in ihrer Forderung, dass dieser gründlich überarbeitet werden muss."Die [...]
PM 2012-202: Innenminister Ulbig muss Gesinnungs-TÜV endlich beenden
Die nun vorliegende schriftliche Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts (VG) Dresden zur Extremismusklausel des Bundes beinhaltet keinerlei Rückendeckung für die sächsische Extremismusklausel. "Innenminister Markus Ulbig (CDU) muss seinen Gesinnungs-TÜV endlich beenden. Unsere [...]


