Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2012-209: Fraktionsvorsitzende appellieren an Innenminister – Verantwortungsfrage zu NSU länderübergreifend beantworten
Die Landtagsfraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Thüringen und Sachsen, Anja Siegesmund und Antje Hermenau, apppellieren an die Innenminister ihrer Bundesländer, ihrer Verantwortung zur Aufklärung des Terrors vom 'Nationalsozialistischen Untergrund' [...]
PM 2012-208: Bericht des Innenministers zu NSU – von Selbstkritik keine Spur
Zum heute vom Innenminister Markus Ulbig vorgestellten vorläufigen Abschlussbericht des Sächsischen Innenministerium zum Fallkomplex 'Nationalsozialistischer Untergrund' (NSU) erklärt Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Die Taten- und [...]
PM 2012-207: Lehrermangel macht Lehrer krank – GRÜNE warnen vor gefährlicher Abwärtsspirale
Der Lehrermangel in Sachsen macht die Lehrer krank. Dies zeigen vom Kultusministerium auf Anfrage der GRÜNEN-Fraktion veröffentlichte Zahlen zum Krankenstand der Lehrer in den vergangenen drei Jahren. "Besonders im Jahr [...]
PM 2012-206: Modernisierung des sächsischen Strafvollzugs ist überfällig
Zum Steit in der Staatsregierung über die Reform des sächsischen Strafvollzugs (siehe Sächsische Zeitzung vom Tage) erklärt Elke Herrmann, Sprecherin für Strafvollzug der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:"Die [...]


