Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2012-110: Aktuelle Debatte zum Fernverkehr: Sachsen bleibt abgehängt
"Der Fernverkehr auf der Schiene macht um Sachsen mittlerweile einen großen Bogen", stellt Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion in der Aktuellen Debatte der SPD fest. "Die Bemühungen der Staatsregierung [...]
PM 2012-108: GRÜNER Gesetzentwurf im Landtag abgelehnt: CDU/FDP-Koalition blockiert Qualitätssprung bei den öffentlichen Bibliotheken in Sachsen
"Die abschließende Debatte des Sächsischen Landtags zum grünen Entwurf für ein sächsisches Bibliothekengesetz wurde von der breiten Übereinstimmung getragen, dass die öffentlichen Bibliotheken vor enormem Herausforderungen stehen. Dem muss aber [...]
PM 2012-107: Staustufenausbau an der Elbe liegt nicht im öffentlichen Interesse
Zum Ablauf der Einwendungsfrist zum geplanten Staustufenbau bei Děčín erklärt die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion Gisela Kallenbach: "Auch die nochmals überarbeiteten Projektunterlagen bieten keine neuen Erkenntnisse und machen das Vorhaben [...]
PM 2012-106: Aktuelle Debatte zum Solidarpakt – GRÜNE: „Offenbar soll das schwarz-gelbe Regierungsbündnis durch inhaltsleere Polarisierung gerettet werden“
In der Aktuellen Debatte von CDU- und FDP-Fraktion "Kein Aufkündigen des Solidarpaktes - Solide Finanzpolitik darf nicht bestraft werden" kritisiert Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Sächsischen [...]


