Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2012-113: Ablehnung der tschechischen Staustufe ist nur der erste Schritt, der zweite Schritt muß in der Überarbeitung des Landesentwicklungsplanes bestehen

Zur Pressekonferenz des Sächsischen Umweltministers Frank Kupfer (CDU) zur Stellungnahme des Freistaates Sachsen zu den Plänen des Baus der Staustufe Děčín erklärt Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]

Von |5. April 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2012-112: Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschuss gewählt – GRÜNE: Aufklärungsarbeit kann endlich beginnen

Zur Wahl der Mitglieder des 3. Untersuchungsausschusses im Sächsischen Landtag, der mögliche Fehler sächsischer Behörden bei der Aufklärung des Neonazi-Terrors untersuchen soll, erklärt Miro Jennerjahn, Rechtsextremismusexperte und Obmann der GRÜNEN-Fraktion: [...]

Von |4. April 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2012-111: Aktuelle Debatte der GRÜNEN: Neue Köpfe, neue Politik? Wir brauchen einen Kurswechsel in der sächsischen Bildungspolitik

Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion, forderte die Staatsregierung in der Aktuellen Debatte zu einem Umdenken in der Bildungspolitik auf: "Wir können Bildung längst nicht mehr nur als existenzsichernde Voraussetzung [...]

Von |4. April 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2012-109: GRÜNER Antrag für mehr Fahrradständer: Sachsen behindert Trend zum umweltfreundlichen Verkehrsmittel

"Die Staatsregierung behandelt den Radverkehr weiter als Stiefkind der Sächsischen Verkehrspolitik. Mit unserem am Dienstag im Plenum vorgestellten Antrag wollten wir einen ersten konkreten Schritt zur Verbesserung erreichen. Die GRÜNE-Fraktion [...]

Von |4. April 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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