Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2012-047: Frankfurter Rundschau: Sächsischer Verfassungsschutz soll wesentliche Informationen über Terrorhelfer zurückgehalten haben

Nach Zeitungsberichten vom Wochenende das Bundeskriminalamt habe bei den Ermittlungen zur rechten Zwickauer Terrorzelle absichtlich Beweismittel vernichtet, schreibt die Frankfurter Rundschau heute, das auch das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen versucht [...]

Von |13. Februar 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2012-046: GRÜNE: Massive Eintrittserhöhungen auf Festung Königstein sind Folgen des Privatrechts

Zur angekündigten Erhöhung der Eintrittspreise auf der Festung Königstein und die Auswirkungen auf den Schlosspark Pillnitz erklärt der Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer und kulturpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]

Von |10. Februar 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2012-045: Etwas Licht und viel Schatten beim Entwurf des Sächsischen Jagdgesetzes

Beim heute im Umweltausschuss des Sächsischen Landtages angehörten Entwurf des Jagdgesetzes liegen Licht und Schatten eng beieinander. "Ich begrüße ausdrücklich, das überfällige Verbot der Totschlagfallen sowie das Verbot der Verwendung [...]

PM 2012-044: Diskriminierung: GRÜNE fordern flächendeckende Beratungsinfrastruktur für Betroffene

"Die weite Verbreitung von Alltagsrassismus in Sachsen wie rassistische Einlasskontrollen in Leipziger Clubs und Diskotheken, erschreckt mich zutiefst und zeigt, dass wir dringend handeln müssen. Das Engagement des Leipziger Antidiskriminierungsbüro [...]

Von |10. Februar 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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