Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-407: GRÜNE: Ulbig muss sich auf Innenministerkonferenz für eine stichtagsunabhängige Bleiberechtsregelung und die Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisenländern einsetzen
Elke Herrmann, migrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, im Sächsischen Landtag fordert Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf, sich bei der heute beginnenden Innenminister-Konferenz in Wiesbaden für eine Reform der Bleiberechtsregelungen einzusetzen. "Nur [...]
PM 2011-406: Angst vor der Energiewende? GRÜNE: Nur Mut zu neuen Wegen – die alten werden immer teurer
Zur Forderung der Vollversammlung der IHK Chemnitz nach einer langfristig sicheren Braunkohleversorgung für stabile Energiepreise anstelle eines Umbaus des Energiesektors hin zu Erneuerbaren Energien, erklärt Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN [...]
PM 2011-405: Öffentliche Anhörung zum GRÜNEN-Antrag für Jobtickets für Sachsens 80.000 Landesbedienstete – Zustimmung durch große Mehrheit der Sachverständigen
Die heutige Öffentliche Anhörung zum GRÜNEN-Antrag "Jobtickets für Landesbedienstete des Freistaates Sachsen" im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Landestages bestätigte die überzeugenden Vorteile dieser Maßnahme für die Landesbediensteten. Alle Sachverständigen warben [...]
PM 2011-404: GRÜNE: Standortkonzept wird zur Kostenfalle – Staatsregierung kann Kosten für Behördenumzüge nicht konkretisieren
Die Aufforderung des Verfassungs-, Rechts, und Europaausschusses (VREA) des Landtages, die Kostendarstellung für das Standortkonzept substantiell zu untersetzen, beantwortete Justizminister Jürgen Martens (FDP) jetzt mit exakt den bisher vorgelegten Zahlen. [...]


