Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-336: Standortegesetz – GRÜNE: Aus Paunsdorfcenter und Citytunnel nichts gelernt?
"Hat die Staatsregierung aus den Kostenfallen Paunsdorfcenter und Citytunnel nichts gelernt?" Das fragt sich Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, angesichts der Antworten von [...]
PM 2011-335: Grüne fördern konkrete Zahlen und Regelungen zu Tage: Jede zehnte Unterrichtsstunde in Gymnasien und Mittelschulen musste vertreten werden bzw. fiel ganz aus
Mit 18 kleinen und mündlichen Landtagsanfragen förderte jetzt die grüne Landtagsabgeordnete Annekathrin Giegengack in mühsamer Kleinarbeit konkrete Zahlen und Regelungen zu Vertretung und Unterrichtsausfall an den sächsischen Schulen zu Tage. [...]
PM 2011-334: Reformvorschläge zur Europäischen Agrarpolitik richtig und überfällig
Auf die Kritik von Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) an den Vorschlägen der EU-Kommission zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2013 entgegnet Michael Weichert, landwirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]
PM 2011-333: GRÜNE: Standortegesetz nicht entscheidungsreif
Zur heutigen Aktuellen Debatte der Linksfraktion "Staatsmodernisierung sieht anders aus – Standortegesetz stoppen", erklärt Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion: "«Intransparent, hausbacken, unseriös»- mit solchen Attributen haben die Sachverständigen in [...]


