Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-206: Handy-Datenskandal soll für sächsische Behörden ohne Konsequenzen bleiben – Grüne haben Zweifel an Wahrheit der Angaben
Nach der Pressekonferenz von Innenminister Markus Ulbig und Justizminister Jürgen Martens zum Bericht über die Erhebung und Auswertung von Mobilfunkdaten im Zusammenhang mit dem 19. Februar 2011 äußert sich Johannes [...]
PM 2011-205: Freie Schulen – GRÜNE fordern Erhalt der Schulgelderstattung
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert die Beibehaltung der Schulgelderstattung an Schulen in freier Trägerschaft. Über einen Antrag der Fraktion wird in der Landtagssitzung am kommenden Donnerstag [...]
PM 2011-204: Clauß‘ Kürzungsopfer: Die Sächsische Landjugend stellt die Arbeit ein
Mit der Sächsischen Landjugend e.V. hat heute der erste überörtliche Träger angekündigt, zum 31.12.2011 die hauptamtliche Arbeit einzustellen. Die Landjugend beschäftigt in drei Projekten bislang zehn Angestellte, die mit ihren [...]
PM 2011-203: GRÜNE-Landtagsabgeordnete legen beim Amtsgericht Dresden Beschwerde gegen Erfassung und Auswertung ihrer Mobilfunkverbindungsdaten am 19. Februar ein
Die GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Eva Jähnigen, Miro Jennerjahn und Johannes Lichdi legen Beschwerde beim Amtsgericht Dresden gegen die Überwachung ihrer Mobilfunktelefone am 19. Februar 2011 ein. Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte den Abgeordneten [...]


