Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-210: Kürzung Städtebauförderung – Sachsen gehen 2012/13 Projekte in Höhe von 25 Millionen Euro verloren
Zum heutigen Beschluss der Bauminister der Länder in Berlin, die Städtebauförderung des Bundes gegenüber dem Vorjahr um weitere 45 Millionen Euro auf 410 Millionen Euro zu senken, erklärt Gisela Kallenbach, [...]
PM 2011-209: GRÜNE begrüßen Beschluss des CDU-Bundesvorstands zum neuen Schulkonzept – Oberschulpläne in Sachsen zügig überarbeiten
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt den heute vom CDU-Bundesvorstand gefassten Beschluss zum neuen Schulkonzept. "Die Pläne der CDU gehen in die richtige Richtung. Die Oberschule kann [...]
PM 2011-208: Sondersitzung zum Handydatenskandal – Mit der Abberufung des Polizeipräsidenten geben wir uns nicht zufrieden – Weitere Aufklärung nötig!
Zur heutigen Sondersitzung des Innen- und Rechtsausschusses und der Abberufung des Dresdner Polizeipräsidenten Dieter Hanitsch durch Innenminister Markus Ulbig (CDU) erklärt Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion in Sachsen: "Die [...]
PM 2011-207: Fragenkatalog für die Sondersitzung des Verfassungs-, Rechts- und Europaausschusses und des Innenausschusses am 27. Juni 2011
Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher und Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, haben für die Sondersitzung des Verfassungs-, Rechts- und Europaausschusses und des Innenausschusses einen [...]


