Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-304: Bologna-Prozess – Experten fordern Verbesserungen bei Bachelor und Master
Eine Anhörung zur Umsetzung des Bologna-Prozesses hat hohen Verbesserungsbedarf bei Bachelor und Master aufgezeigt. Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag sehen sich nach der Anhörung zum grünen Studienreformgesetz in wichtigen Punkten [...]
PM 2010-303: GRÜNE: Öffnung für mehr Zuwanderung und Erleichterung von im Ausland erwobenen Berufsabschlüssen ist Signal für eine Willkommenskultur in Sachsen
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt die Öffnung der CDU-Fraktion für mehr Zuwanderung und die Erleichterung der Anerkennung von im Ausland erwobenen Berufsabschlüssen. "Das ist ein deutliches [...]
Johannes Lichdi: „2013 ist Schluss mit der Braunkohle“
Herr Lichdi, im Sächsischen Landtag haben Sie kürzlich prophezeit, dass der Vattenfall-Konzern 2013 seine Braunkohlekraftwerke abschaltet. Wie kommen Sie darauf? Braunkohlestrom verursacht einen 25-fach höheren Kohlendioxid- Ausstoß je erzeugter Kilowattstunde [...]
„Herr Tillich und die alten SED-Durchhalteparolen“ – Leserbrief von Antje Hermenau zum Gastbeitrag von Stanislaw Tillich im Focus-Magazin
Als Sächsin bin ich unangenehm berührt, wenn unser sächsischer Ministerpräsident meint, gegenüber den Westdeutschen den Oberlehrer geben zu müssen und uns Sachsen/„Ossis“ alle unter dem alten „SED- Wir“ subsumiert. Immer [...]


