Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-281: GRÜNE begrüßen Ankündigung des Widerstandes gegen das Atomkonzept durch den Wirtschaftsminister
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt die Ankündigung von Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP), dem Atomkonzept der Bundesregierung Widerstand entgegenzusetzen (siehe LVZ vom Tage). "Es ist nicht zu [...]
PM 2010-280: Zehn Projekte für den 1. Sächsischen Kinderrechtspreis nominiert
Zehn Projekte haben die erste Hürde für den 1. Sächsischen Kinderrechtspreis 'GRIBS' der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN genommen. Eine Kinder- und eine Erwachsenenjury hatten am Montag im Landtag aus den [...]
PM 2010-279: Atommüll-Transporte – GRÜNE: keine Billigentsorgung nach Russland zu Lasten der Sicherheit
Zu den Medienberichten über Kosten in Höhe von 35 Mio. Euro für die geplanten Transporte sächsischen Atommülls von Ahaus (NRW) nach Russland und über die Ablehnung der Transporte durch den [...]
PM 2010-278: GRÜNE: Das Personalvertretungsgesetz braucht mehr Mitbestimmung
"Die heutige Anhörung im Sächsischen Landtag zum Regierungsentwurf zur Änderung des Personalvertretungsgesetzes hat erheblichen Nachbesserungsbedarf offenbart", resümiert Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Gerade vor der anstehenden [...]


