Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-239: Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte – Zustimmung zum Grünen Gesetzentwurf wächst
Vor der Anhörung zum grünen Gesetzentwurf am Donnerstag (19.08.) im Sächsischen Landtag registriert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine wachsende Zustimmung für ihren Gesetzentwurf. "Von der Humanistischen Union, über amnesty [...]
PM 2010-238: Sachsen verschenkt Mittel aus Pflegeversicherung
Der Freistaat Sachsen verschenkt nach wie vor Mittel aus der Pflegeversicherung, die demenzkranken Menschen und insbesondere ihren pflegenden Angehörigen zugute kommen könnten. Das ergab die heutige Expertenanhörung im Ausschuss für [...]
PM 2010-237: Staatsregierung muss Versteckspiel bei anstehendem Castortransport beenden
Zum Bericht der Sächsischen Zeitung (14. August 2010) erklärt Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Ich fordere die Staatsregierung auf, schleunigst offenzulegen, ob und [...]
PM 2010-236: Hochwasserhilfe – Hermenau: Auch Banken und Sparkassen sollen Tilgung und Zinsen stunden
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag verlangt weitere finanzielle Erleichterungen für die Flutopfer. "Die Sächsische Aufbaubank sowie Banken und Sparkassen sollten bis zum Ende des Jahres Tilgungs- und [...]


