Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-200: Experten laufen Sturm gegen Änderung des Denkmalschutzgesetzes
"Viele renommierte Experten laufen Sturm gegen die Pläne zur Änderung des Denkmalschutzgesetzes. Doch die CDU/FDP-Koalition lässt das kalt", kritisiert Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer und kulturpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS [...]
PM 2010-199: Grüne Verkehrskonferenz zur Sachsen-Franken-Magistrale
Auf der Verkehrskonferenz der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am Samstag, dem 26.06., in Plauen, hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die Druck auf alle Entscheidungsträger zum Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale ausüben will.In [...]
PM 2010-198: 2. Untersuchungsausschuss zum „SachsenSumpf“ – GRÜNE: Vorwürfe endlich restlos aufklären
Zur 1. Sitzung des 2. Untersuchungsausschusses ('Sachsensumpf') erklärt Johannes Lichdi, Obmann der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Der Untersuchungsausschuss der letzten Wahlperiode konnte aufgrund der rechtswidrigen Blockade der [...]
PM 2010-197: Nahverkehr – GRÜNE: Morlok soll unsinnige Kürzungen zurücknehmen
Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, kritisiert die planlosen Kürzungsszenarien für den öffentlichen Nahverkehr und wichtiger Bahnstrecken in den Landkreisen Sächsische Schweiz/Osterzgebirge sowie Meißen/Riesa scharf. "Die Fahrgäste [...]


