Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-188: Bundespräsidentenwahl – Zwei Stimmen mehr für Joachim Gauck aus Sachsen
Die 'Gemeinsame Liste für Joachim Gauck' von SPD- und GRÜNEN-Fraktion hat heute bei der Wahl der Wahlfrauen und -männer für die Bundesversammlung im Sächsischen Landtag drei Stimmen mehr aus anderen [...]
Mobilitäts-Newsletter 03/2010
Inhalt 1. Gemeinsamer Antrag der LINKEN, SPD und GRÜNEN-Fraktion zur Einführung eines Mobilitätsticket im Sächsischen Landtag2. 19.06.2010, 10 -16 Uhr, Dresden, landesweite Fachtagung zu -Mobilität für alle-Wege, Aktionen, Chancen, Erfahrungen3. [...]
PM 2010-184: Breites Demo-Bündnis am 16. Juni sollte Koalition nachdenklich stimmen
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert die Staatsregierung zu Prioritätensetzungen für die Zukunftsbereiche Bildung, Soziales und Kultur auf. Ein entsprechender Antrag von GRÜNEN, Linken und SPD wird [...]
PM 2010-183: Wer mehr Einwanderung will, muss Arbeit der Härtefallkommission absichern
"Wenn die Staatsregierung mehr Einwanderung anstrebt, sollte die Arbeit der sächsischen Härtefallkommission auf eine gesicherte, gesetzliche Grundlage gestellt werden", antwortet Elke Herrmann, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf [...]


