Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2010-109: Anhörung zu Hochschulvereinbarung: Hochschulen sehen keinen Spielraum für Kürzungen

Die sächsischen Hochschulen sprechen sich klar gegen weitere Kürzungen in den nächsten Jahren aus. Bei einer öffentlichen Anhörung im Landtag zur künftigen Entwicklung der Hochschullandschaft unterstützte der Großteil der Sachverständigen [...]

Von |12. April 2010|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2010-108: GRÜNE: Wöllers Oberschulkonzept ist alles andere als überzeugend

Als "alles andere als überzeugend" hat Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, die heute vorgestellten Pläne zur 'Oberschule' von Kultusminister Roland Wöller kritisiert. "Die [...]

Von |12. April 2010|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2010-107: Restmüll aus Cröbern brennt seit Tagen in Delitzsch und belastet die Umwelt

"Die Kreiswerke Delitzsch sind schon vor zwei Jahren mit einer unsachgerechten Lagerung von Abfällen aus Cröbern aufgefallen", erklärt Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der sächsischen Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zum Großbrand [...]

PM 2010-106: Lichdi: Tagebau Reichwalde verlängert die ökologische und wirtschaftliche Schleifspur des Braunkohleausstiegs

Zur Wiederinbetriebnahme des Tagebau Reichwalde erklärt Johannes Lichdi, klima- und energiepolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im sächsischen Landtag: "Die Abraumförderung in Reichwalde verlängert nur die ökologische und wirtschaftliche Schleifspur des Braunkohleausstiegs. [...]

Von |9. April 2010|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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