Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-392: Grünes Licht für Biomasseforschungszentrum
Es hat sich gelohnt, immer wieder kritisch nachzufragen Zur Pressemeldung der Sächsisches Staatsregierung, dass die Vereinbarung von Land und Bund für das Biomasseforschungszentrum in Leipzig unterschriftsreif ist, erklärt Weichert Weichert, [...]
PM 2008-391: Doppelhaushalt 2009/10 – Staatsregierung lehnt zusätzliches Geld für ambulante Maßnahmen zur Resozialisierung jugendlicher Straftäter ab
Wer bei ambulanten Maßnahmen spart, zahlt am Ende im Jugendstrafvollzug drauf Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, kritisiert den Umgang mit jugendlichen Straftätern in den Haushaltsverhandlungen. "Wir [...]
PM 2008-390: Umweltausschuss-Sondersitzung – Lichdi verlässt Sitzung unter Protest
Koalition verhindert sachgerechte Sondersitzung des Umweltausschuss Der Landtagsabgeordnete Johannes Lichdi (GRÜNE) hat heute die Sondersitzung des Umweltausschusses zu den Ungereimtheiten beim Import des italienischen Mülls unter Protest verlassen. Die Sondersitzung [...]
PM 2008-389: Pendlerpauschale grundlegend überarbeiten
Die Pendlerpauschale ist unsozial - Geringverdiener, Alleinerziehende und Familien mit vielen Kindern werden benachteiligtNach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pendlerpauschale hat Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen [...]


