Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-280: Beitragserhöhung in Kitas? – Eltern zahlen Preis für Wahlkampfversprechen von Ex-Ministerin Orosz
Einsame Ministeriumsentscheidung zur Erhöhung des Personalschlüssels torpediert Ziel zur Erhöhung der Qualität in Kitas Zum Streit um fehlende Millionen für mehr Personal in sächsischen Kindertagesstätten erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin [...]
PM 2008-279: Artensterben – Rebhuhn, Braunkelchen und Kuckuck werden immer seltener
Agrarumweltmaßnahmen müssen reformiert werden "Das weltweite Artensterben ist auch in Sachsen ein nicht zu vernachlässigendes Problem", erklärt Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, anlässlich [...]
PM 2008-278: Allgemeine Kampagne für ein ‚Studieren in Sachsen‘ wird verpuffen
Beste Werbung für Hochschulen sind hervorragende Lehre und gutes soziales Umfeld - hier verliert Sachsen den Anschluss Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag hält es für dringend notwendig, Studierende aus anderen [...]
PM 2006-276: Justizskandal?
Lichdi verlangt Stellungnahme zur Einflussnahme des Justizministeriums in ein Ermittlungsverfahren Nach einem Pressebericht über die Einmischung von Justizstaatssekretärin Gabriele Hauser in ein Ermittlungsverfahren (SZ, 16.09.2008) fordert Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher [...]


