Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-210: Große Anfrage GRÜNE – Radverkehrskonzeption der Staatsregierung gut – Umsetzung mangelhaft
GRÜNE und ADFC: Sachsen hinkt anderen Bundesländern bei Radnutzung im Alltag und im Bereich Tourismus deutlich hinterher Sachsen hat seit 2005 ein gutes Radverkehrskonzept. An der Umsetzung der eigenen Vorschläge [...]
PM 2008-209: GRÜNE bewerten Arbeit der Enquete-Kommission differenziert
Ich habe Minderheitenvoten eingebracht bzw. unterstützt Die Arbeit der Enquete-Kommission des sächsischen Landtags zur demografischen Entwicklung bewertet Antje Hermenau, Fraktionschefin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag differenziert: "Der Abschlussbericht [...]
PM 2008-208: Welterbe Dresdner Elbtal – UNESCO-Entscheidung
UNESCO ist nochmals auf Dresden zugegangen Antje Hermenau, Fraktionschefin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, begrüßt die Entscheidung der UNESCO, Dresden im Streit um den Welterbetitel eine Gnadenfrist von [...]
PM 2008-207: Innenausschuss/ Fragerecht von Abgeordneten
Ein Parlamentsausschuss darf nicht zur Akklamationsbude der Staatsregierung verkommen Zu der heutigen Initiative der Ausschussvorsitzenden des Innenausschusses Margit Weihnert (SPD) kritische Nachfragen in Ausschusssitzungen zu verhindern, erklärt Johannes Lichdi, Mitglied [...]


