Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-206: Gleichstellung in Sachsens Führungsetagen? – Fehlanzeige!
Mehr Frauen in die Aufsichtsräte! Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag wirft der Staatsregierung fehlenden Willen bei der Gleichstellung vor. "74 der 77 Aufsichtsmandate mit Landesbeteiligung nehmen in [...]
PM 2008-205: Hochwasserschutz in Dresden darf Elbe nicht einengen – Retentionsausgleich notwendig – Gefahr für Meißen und Radebeul
Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag begrüßt die Fertigstellung des ersten Teils der Hochwasserschutzlinie Dresdner Altstadt. Er warnt jedoch davor, die Elbe immer weiter einzuengen. "Die Hochwasserschutzmauer [...]
PM 2008-204: Anhörung – Chancen für Resozialisierung von jugendlichen Straftätern in Sachsen ungleich verteilt
Staatsregierung stiehlt sich bei Bekämpfung Jugendkriminalität aus der Verantwortung Zur heutigen Anhörung zum grünen Antrag "Die Qualität ambulanter Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz" im Sozialausschuss erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der [...]
PM 2008-203: GRÜNE Tagung zur Zukunft der sächsischen Studentenwerke
Wir fordern klare Signale auf Zuschusserhöhung für Studentenwerke "Die sächsischen Studentenwerke brauchen für neue Aufgaben höhere Zuschüsse vom Freistaat." Dieses Fazit zieht Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer und hochschulpolitischer Sprecher [...]


