Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2008-194: GRÜNE begrüßen Begnadigung der Mutter des misshandelten Säuglings

Mackenroth hat Notbremse gezogen - es bleiben viele Fragen offen Zur Haftentlassung der Mutter des misshandelten Säuglings aus Leipzig erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Wir [...]

PM 2008-193: Sächsische Tierheime brauchen größere finanzielle Unterstützung

Kommunen sparen auf Kosten der Tiere Alle Jahre wieder melden die sächsischen Tierheime zu Beginn des Sommers volle und überbelegte Heime. "Die dringend notwendige Erweiterung der Kapazität der sächsischen Tierheime [...]

Von |16. Juni 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2008-192: GRÜNE Vorschläge für ein kinder- und jugendgerechtes Sachsen

Kinder und Jugendliche ernst nehmen, indem wir ihnen Rechte geben Anlässlich der Vorstellung des Gesetzentwurfs zur 'Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen im Freistaat Sachsen' und des Antrags 'Rechte [...]

PM 2008-191: 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag – Tillich muss sich für Änderungen einsetzen

Wer Gebühren zahlt, muss sich online informieren können Zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der auf der Konferenz der Ministerpräsidenten beschlossen werden soll, erklärt Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, medienpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]

Von |11. Juni 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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