Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-046: Brückenalternativen verweigert – Grüne: Milbradt setzt Welterbetitel fahrlässig aufs Spiel
Milbradt schadet mit seinem autoritären Verhalten Dresden, Sachsen und Deutschland "Es ist ungeheuerlich, wie fahrlässig Herr Milbradt den Welterbe-Titel für Dresden aufs Spiel setzt", kritisiert Antje Hermenau, Vorsitzende der GRÜNEN-Fraktion [...]
PM 2008-045: Nein zu neuem Müll aus Italien solange die sofortige Verwertung der heizwertreichen Fraktion aus Cröbern nicht gesichert ist
„Solange die Kreiswerke Delitzsch nicht in der Lage sind, die heizwertreiche Fraktion aus der mechanisch-biologischen Abfallanlage (MBA) in Cröbern sofort zu verarbeiten, sollten vom Freistaat Sachsen keine neuen Genehmigungen für [...]
PM 2008-043: Sind die Abfallbehörden im RP Leipzig ihrer Aufgabe gewachsen?
Bei Falschinformationen muss es personelle Konsequenzen geben Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert nach Bekanntwerden von Falschinformationen aus den Abfallbehörden im Regierungspräsidium Leipzig sowie den Landkreisen Torgau-Oschatz [...]
PM 2008-042: Nichtraucherschutzgesetz – GRÜNE: Besser spät als nie!
Zum Inkrafttreten des Sächsischen Nichtraucherschutzgesetzes am 1. Februar erklärt Elke Herrmann, die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Besser spät als nie! Das Nichtraucherschutzgesetz schützt insbesondere [...]


