Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2008-051: GRÜNE kritisieren Sächsisches Versammlungsgesetz

Gesetz ist nicht geeignet, die Würde des Gedenkens an die Opfer des 13. Februars zu schützen Der innenpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Johannes Lichdi, kritisiert das heute von [...]

Von |12. Februar 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2008-049: Einsatz von Recyclingpapier in Ministerien und Landesbehörden – vier von neun sächsischen Ministerien nutzen kein Recyclingpapier

Klimaschutz beginnt beim Papier! Pro Jahr verbrauchen die Staatsregierung und Landesbehörden rd. 1.500 t Papier. Ein Fünftel davon ist Recyclingpapier. Das ergab eine Kleine Anfrage von Michael Weichert (Drs. 4/10595), [...]

Von |11. Februar 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , |

PM 2008-048: Hochschulgesetzentwurf der Staatsregierung wird künftigen Herausforderungen von Lehre und Forschung nicht gerecht

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN übt massive Kritik am Hochschulgesetzentwurf der Staatsregierung. Einer ausführlichen Auswertung des Gesetzentwurfs zufolge sind nach Ansicht der Fraktion umfangreiche Nachbesserungen notwendig, erklärt Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, [...]

Von |7. Februar 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2008-047: Härtere Bestrafung von Krawalltouristen olle sicherheitspolitische Kamelle

Buttolos Vorstoß, Krawalltouristen mittels entsprechender Änderung des Strafgesetzbuches härter zu bestrafen, bezeichnet Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, als "olle sicherheitspolitische Kamelle". Bereits 1999 wurde sie als Bundesratsinitiative der Bayerischen [...]

Von |6. Februar 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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