Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-054: Staatsregierung kündigt nach Monaten Arbeitsgruppe für faire Praktika an – Gerstenberg hält bei rasantem Arbeitstempo bis 2020 spürbare Verbesserungen für Praktikanten für realistisch
Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag feiern einen durchschlagenden Erfolg in ihrem Kampf gegen Praktikantenausbeutung. Nachdem der Landtag am 28. September 2007 den grünen Antrag für faire Praktika beschlossen hat, handelt [...]
PM 2008-053: Landesbankdesaster – Macht Herr Milbradt den Bayern-Huber?
Anlässlich der erneuten Verschiebung der Veröffentlichung des Prüfberichts von Ernst&Young zum Landesbankdesaster erklärt Antje Hermenau, Fraktionschefin der GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Nach der nunmehr vierten Verschiebung der Gutachten-Herausgabe liegt der [...]
PM 2008-052: Landesbanken als politische Hausbanken der Ministerpräsidenten – damit muss Schluss sein
Antje Hermenau zur Zukunft der Landesbanken: Banken fusionieren, Aufgaben präzisieren, Kontrolle reformieren! Die Fraktionschefin der GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Antje Hermenau, fordert gemeinsam mit grünen Finanz- und Wirtschaftspolitikern aus Bund [...]
PM 2008-019: Robin Wood zur Kasse bitten?
GRÜNE: Sehr liberal, Herr Zastrow! Zur Forderung der FDP-Landtagsfraktion die Organisation Robin Wood für die Räumung und Baumbesetzung zur Kasse bitten, reagiert Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]


