Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-258: Jurk unterwirft sich der Trotzreaktion des Ministerpräsidenten
Die Zugeständnisse an SPD sind ohnehin überfällig "Wirtschaftsminister Jurk unterwirft sich der uneinsichtigen Trotzreaktion des Ministerpräsidenten", kommentiert Antje Hermenau, Vorsitzende der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag. "Ich bin gespannt, wie die [...]
PM 2007-255: Kürzung der Bundesförderung für die Stiftung für das sorbische Volk
Sorbische Stiftung reformieren, nicht zusammenkürzen! Die Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag Antje Hermenau kritisiert die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen bei der Förderung der Stiftung für [...]
PM 2007-254: Verfassungsgerichtsurteil
Offenlegung von Einkünften Abgeordneter auch in Sachsen umsetzen" Die von der Koalition gegen unser Gesetz zur Offenlegung von Interessensverknüpfungen und Einkünften vorgebrachten Bedenken sind jetzt höchstrichterlich ausgeräumt", freut sich Karl-Heinz [...]
PM 2007-253: Untersuchungsausschuss – Umgang mit Oppositionsantrag wird zur Nagelprobe für den Aufklärungswillen der Koalition
Wer Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Antrags hat, soll diese vorbringen "Der Umgang der Koalition mit dem Dringlichen Antrag der demokratischen Opposition auf einen Untersuchungsausschuss wird zur Nagelprobe für den [...]


