Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2007-106: Zum heutigen Tag gegen Rassismus

Herrmann: Migranten fordern Beteiligung an politischen Prozessen ein Am heutigen internationalem 'Tag gegen Rassismus' lenkt Elke Herrmann, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, den Blick auf [...]

Von |21. März 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2007-105: Rohstofftag – Ausbau der Braunkohle in Sachsen

Hermenau: Nehmen Sie die Fakten zur Kenntnis, Herr Milbradt Zur Rede von Ministerpräsident Milbradt erklärt Antje Hermenau, die Chefin der GRÜNEN-Fraktion: "Die Erde ist eine Scheibe. Mit der gleichen Intensität, [...]

Von |21. März 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2007-103: Rückforderung der Wettiner-Erben

Staatliche Kunstsammlungen sind kein Selbstbedienungsladen Mit Empörung reagiert Karl-Heinz Gerstenberg, kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, auf die Rückforderung aus dem Hause Wettin: "Die Wettiner haben sich offensichtlich entschlossen, nach dem Motto [...]

Von |20. März 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2007-102: Exzellenz-Initiative der Staatsregierung ist Etikettenschwindel

Das ist klassische Innovationsförderung - Echter Exzellenz- Wettbewerb muss offenes Verfahren sicherstellen Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßen zwar die heute veröffentlichen Pläne der Staatsregierung zur Bereitstellung zusätzlicher Mittel für [...]

Von |20. März 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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