Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-17: Klimawandel – GRÜNE fordern Untersuchung zu wirtschaftlichen Folgen im Freistaat
Auch die bisherige Förderpolitik muss überprüft werden Kein Schnee, kein Umsatz. Millionenschwere Schäden nach Orkanen. Für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ist offensichtlich, dass die sächsische Wirtschaft [...]
PM 2007-16: Bleiberecht – GRÜNE: Nur wenige geduldete Ausländer werden profitieren
Wie können Flüchtlinge, die kein Bleiberecht erhalten, menschenwürdig leben? Die heute veröffentlichte sächsische Anordnung zum Bleiberecht wird von der GRÜNEN-Fraktion kritisiert. "Nur wenige der etwa 5.000 geduldeten Ausländern in Sachsen [...]
PM 2007-15: Artensterben – GRÜNE fordern Staatsregierung zum Gegensteuern auf
Lichdi: Knapp die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten in Sachsen gefährdet Nach den dramatischen Ergebnissen des Umweltberichts 2006 der Bundesregierung verlangt die GRÜNE-Fraktion verlangt auch von der sächsischen Staatsregierung Maßnahmen [...]
PM 2007-14: GRÜNE kritisieren Kormoranverordnung als unzureichend
Einzelfallregelung hat sich als tragfähiger Kompromiss erwiesen Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, kritisiert die vom Kabinett beschlossene Kormoranverordnung scharf: "Der Kormoran war schon einmal fast ausgerottet. Wer kontrolliert bei [...]


