Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Michael Weichert: Jetzt Sparen, damit Sachsen 2020 schuldenfrei sein kann
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Nach Berechnungen der TU Dresden werden die verfügbaren Einnahmen des Freistaats bis 2020 auf 11, 9 Mrd. abnehmen. Bezogen auf das derzeitige Haushaltsvolumen sind [...]
PM 2006-472: Sachsen LB/Fuchs – Entlassung von Ex-Landesbanker wirft erneut Fragen auf
Weichert: Rücken Sie endlich mit der Wahrheit heraus, Herr Ministerpräsident! Michael Weichert, Obmann der GRÜNEN-Fraktion im Landesbank-Untersuchungsausschuss und stellv. Fraktionschef, ist über die Mitteilung der Sachsen LB erbost, wonach dem [...]
PM 2006-471: Lichdi über Menzel – Solche Leute bringt die NPD in den Landtag
NPD muss illegaler Waffenbesitz über Monate bekannt gewesen sein Zum vorläufigen Hausverbot für den Ex-NPD-Abgeordneten Klaus-Jürgen Menzel wegen Mitnahme einer Waffe in den Landtag erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der [...]
PM 2006-469: Haushalt – Justiz
Lichdi: Abbau von Richterstellen angesichts Verfahrensdauer unverantwortlich Zur Verabschiedung des Justizhaushalts (Einzelplan 06) erklärt Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion: "Ich kritisiere den in den kommenden zwei Jahren geplanten Personalabbau [...]


