Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-381: Grundlegende Hochschulreformen statt Modellprojekte

Initiative der Professoren der TU Dresden bestätigt Forderung nach grundlegender Neufassung des Hochschulgesetzes Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag sieht sich durch die Forderungen aus der TU Dresden nach umfassender Hochschulautonomie [...]

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PM 2006-380: GRÜNE enttäuscht über Bericht der Sachverständigen

Jetzt Zusammenwirken aller demokratischen Fraktionen wichtig - Kommission war nur Nach Vorlage des Berichts der 'Sachverständigenkommission (...) für die Neuregelung des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder des Sächsischen Landtags' [...]

Von |12. Oktober 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

Antje Hermenau: Gesundheitsreform – Reformattrappe statt Reform

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Was waren denn die Kommentare aus der Bonner Expertenseite in den letzten Tagen, nachdem ein Kompromiss in tiefer Nachtstunde gefunden wurde: „Murks“, „Mogelpackung“ und [...]

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Michael Weichert: Verbundinitiative begünstigt Forschung und Entwicklung bei Solarindustrie

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Bis 2010, schätzen die Experten, könnte das weltweite Marktvolumen von Solarmodulen zur Stromerzeugung von derzeit 1.400 auf 5.000 Megawatt wachsen. Auch im neuen Magazin [...]

Von |11. Oktober 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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