Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

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Hermenau: Sachsen soll Erhöhung der Bahnpreise im Regionalverkehr nicht genehmigen "Die angekündigte Preiserhöhung der Bahn ist schlicht falsch", so Antje Hermaneu, Vorsitzende der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag. "So werden die [...]

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PM 2006-375: Putin-Besuch in Dresden – Petersburger Dialog

Warum versucht die Sächsische Polizei die Meinungsfreiheit einzuschränken? "Warum versucht die Sächsische Polizei die Meinungsfreiheit einzuschränken?", fragt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, nach der heutigen Demonstration [...]

Von |11. Oktober 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2006-374: GRÜNE zu Vorstoß zu neuem NPD-Verbotsverfahren: „Scheindebatte“

Zur neu belebten Diskussion um ein NPD-Verbot erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion: "Das ist eine Scheindebatte. Sowohl Linksfraktionschef Peter Porsch als auch der Innenminister von Sachsen-Anhalt, Holger Hövelmann, [...]

PM 2006-373: Sachsen-LB-Untersuchungsausschuss – Ministerpräsident muss aufklären

Angesichts der Vorwürfe des ehemaligen Landesbankmanagers Rainer Fuchs, Ministerpräsident Milbradt habe die Öffentlichkeit und das Parlament belogen, fordert Michael Weichert, der Obmann der GRÜNEN-Fraktion im Untersuchungsausschuss und stellv. Vorsitzender der [...]

Von |10. Oktober 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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