Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-259: „Agieren“ der Staatsregierung im Welterbestreit politischer Skandal 1. Güte

Nach der Ankündigung des Regierungspräsidiums Dresden, notfalls den Baubeginn der Waldschlösschenbrücke auf dem Weg der Ersatzvornahme am 1. September durchzusetzen, erklärt Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Innenminister [...]

Von |27. Juli 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2006-258: Johannes Lichdi schlägt Namensgebung für Extrem-Sommer 2006 vor: „Vattenfall-Sommer“

Extremwetterereignisse werden getauft. Tiefdruckgebiete oder Stürme erhalten meist weibliche Vornamen. Der Tornado, der New Orleans unter Wasser setzte, trug beispielsweise den schönen Namen Kathrina. Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, [...]

Von |27. Juli 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2006-256: Biodiesel – Staatsregierung übergeht Beschluss des Landtages

Umweltfreundlich fahren auf Kosten des Regenwaldes? Staatsminister Thomas Jurk (SPD) gestand auf Nachfrage der GRÜNEN-Fraktion, ein, dass die Vertreter des Freistaats trotz eines gegenteiligen Landtagsbeschlusses (Drs. 4/2871) im Bundesrat der [...]

Von |27. Juli 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

Elke Herrmann: JA zu einer Kinderkommission – NEIN zum Alleingang der FDP

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Eine Kinderkommission könnte ein wichtiges Gremium sein, um den Nationalen Aktionsplan für ein kindgerechtes Deutschland 2005 bis 2010 hier in Sachsen umzusetzen. Die Kinderkommission [...]

Von |26. Juli 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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