Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Antje Hermenau: Mit EU-Strukturfonds Sachsen nachhaltig weiterentwickeln
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Wir sehen drei Zukunftsfelder und sächsische Spezifika, die wir gern genauer in der zukünftigen Förderperiode behandelt wüssten. Dem, was wir bisher erfahren haben, können [...]
Elke Herrmann: Sucht hat mit der Suche nach Lebenssinn und dem eigenen Platz in der Gesellschaft zu tun
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Sucht kommt von Suche. Wir alle suchen Erfolg, wir suchen Glück, wir suchen Belohnung. Sucht wird gelernt: Wie komme ich am erfolgreichsten zu einer [...]
Elke Herrmann: Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Der uns vorliegende Antrag der Linksfraktion. PDS greift in die Wunschkiste. Davon haben wir auch noch eine stehen. Ich würde auch gern hineingreifen. Er [...]
Elke Herrmann: Familien ins Zentrum betrieblicher und öffentlicher Zeiten stellen, und nicht umgekehrt
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Wir haben eine Arbeitswelt akzeptiert, in der Kinder ausgeblendet sind. Ich möchte, dass wir uns auch für andere Formen einsetzen und nicht nur dafür, wie [...]


