Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-253: Ostförderung – Nicht gegen den Trend ansubventionieren
Wirtschaftspolitischer Sprecher für differenzierte Förderung nach Branchen und Clustern "Es braucht keinen Strategiewechsel. Es wäre schon viel gewonnen, wenn der Freistaat es unterlässt, gegen bekannte Trends und Entwicklungen anzusubventionieren", reagiert [...]
Michael Weichert: Debatte um Ausbildungsplätze bleibt Debatte um Schule und Bildung
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Wenn wir uns die Auswertung der Ausbildungsoffensive 2005 anschauen, können wir feststellen, dass die Zahl der Altbewerber in Sachsen mit 25.869 Jugendlichen oder 47,5 [...]
PM 2006-250: Wirtschaftsminister bestätigt Rückgang des Autoverkehrs auf Dresdner Innenstadtbrücken
Waldschlösschenbrücke für Verkehrsentlastung unnötig Auf eine heute gestellte mündliche Anfrage zur Verkehrsentwicklung auf den Dresdner Elbbrücken von Johannes Lichdi, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion und Stadtrat in Dresden, erklärte Wirtschaftsminister Thomas [...]
PM 2006-249: Sommersmog in Sachsen – Jurk muss seine Verkehrspolitik endlich ändern
Angesichts der hohen bodennahen Ozonwerte appelliert Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, an die staatlichen und kommunalen Behörden, Risikogruppen wie Kinder, ältere Menschen und Asthmatiker rechtzeitig zu warnen und umfassende, [...]


