Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-217: Finanzierung des Schwangerschaftsabbruchs
GRÜNE: Konkrete Hilfe statt finanziellem Druck Für die GRÜNE-Fraktion weist die Initiative der Länder Sachsen und Thüringen, künftig weniger Schwangerschaftsabbrüche zu bezahlen, in die falsche Richtung. "Sozialministerin Orosz verkennt die [...]
PM 2006-216: Verwaltungsreform – Standort Leipzig muss erhalten bleiben
Michael Weichert, Leipziger Landtagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, fordert die Staatsregierung auf, das Regierungspräsidium Leipzig zu erhalten. „Von allen drei Regierungspräsidien hat Leipzig bereits jetzt die schlechtesten Arbeitsmarktdaten. Wird die [...]
Johannes Lichdi: Zuverlässige, unabhängige und wissenschaftliche Studie zu Dioxinbelastung und Krebserkrankungen in Riesa erforderlich
Es gilt das gesprochene Wort! (...) warum schon wieder Riesa? - Wir greifen heute einen anderen Aspekt auf: Die Befürchtungen der Bevölkerung in Riesa zu der Frage, erstens, ob es [...]
PM 2006-215: Dioxinbelastung – GRÜNE verlangen Studie zu Krebsfällen in Riesa
Die GRÜNE-Fraktion verlangt von der Staatsregierung, eine wissenschaftliche Studie zum Zusammenhang zwischen der Dioxinbelastung in Boden und Luft in Riesa und Krebserkrankungen von Anwohnerinnen und Anwohnern im Einwirkungsbereich des Feralpi-Stahlwerks [...]


