Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-223: Neugliederung der Landkreise: Leitbild nach einem Tag Makulatur
Sicherung von bürgernaher Verwaltung einzelnen Landkreisen überlassen "Die von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) vorgestellte Sachsen-Karte orientiert sich weniger an den in dieser Woche vorgestellten Leitlinien als an einem Wunsch nach [...]
PM 2006-221: Streit um Öko-Landbau – GRÜNE legen Große Anfrage nach
Weichert: Über 2 Milliarden Euro Förderung für konventionellen Landbau Der Streit um den Öko-Landbau in Sachsen zwischen Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich und der Grünen-Fraktion geht in die nächste Runde. Die Fraktion [...]
PM 2006-220: Haushaltssanierung zu zögerlich
Doppelhaushalt 2007/2008: Hermenau kritisiert Prioritätensetzung bei EFRE-Mitteln Antje Hermenau, Fraktionschefin der GRÜNEN im Landtag, begrüßt den fortgesetzten Konsolidierungskurs der Regierung bei den öffentlichen Finanzen. „Allerdings ist die Koalition deutlich hinter [...]
PM 2006-219: Funktionalreform – im Kern ist nichts entschieden!
Einrichtung von Verwaltungsdirektionen ist lediglich ein Feigenblatt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, ist enttäuscht von den vagen Ergebnissen, die heute auf der Kabinettspressekonferenz von Innenminister Buttolo zur Verwaltungsreform vorgestellt [...]


