Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-227: GRÜNEN-Antrag auf Zahlung einer Weihnachtsbeihilfe für Sozialhilfeempfänger in Heimen abgelehnt
Gestrichene Weihnachtsbeihilfe ist sozialpolitisch nicht verantwortbar Am Mittwochabend wurde im Sozialausschuss des Sächsischen Landtages der GRÜNEN-Antrag auf Zahlung einer Weihnachtsbeihilfe für Sozialhilfeempfänger in stationären Einrichtungen abgelehnt (DS 4/4537). Darin wurde [...]
PM 2006-226: Berufung von Eva-Marie Stange als Ministerin: „Gut für Sachsens Hochschulen, unbeschriebenes Blatt in der Kultur“
"Eine gute Entscheidung für Sachsens Hochschulen", erklärt Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zur Ankündigung, dass Dr. Eva-Maria Stange neue Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst werden [...]
PM 2006-225: Gärten und Parks sollen frei zugänglich bleiben
„Eintrittsgelder errichten soziale Zugangsbarrieren“ Aus Sicht der GRÜNEN-Fraktion ist es eine glatte Enttäuschung, dass sich Christian Striefler als neuer Direktor der Sächsischen Schlösser, Burgen und Gärten an das Vorhaben klammert, [...]
PM 2006-224: Schwangerschaftsberatung stärken!
Der Vorschlag von Sozialministerin Helma Orosz (CDU), künftig weniger für Schwangerschaftsabbrüche zu bezahlen, stieß auf der Gesundheitsministerkonferenz auf weitgehende Ablehnung. Die GRÜNE-Fraktion fordert die Ministerin auf, sich künftig für die [...]


