Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-233: Integrationsgipfel geht an Situation in Sachsen und Ostdeutschland vorbei
Was können wir tun, damit mehr Migranten in Sachsen bleiben? Skeptisch äußert sich Elke Herrmann, die migrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, zum morgen tagenden Integrationsgipfel. "Am sogenannten Integrationsgipfel nimmt leider kein [...]
PM 2006-232: Freistaat muss zwischen UNESCO und Dresden moderieren, um den Welterbetitel zu erhalten
Der gute Ruf Sachsens steht auf dem Spiel - Die Staatsregierung spielte bisher "toter Käfer" Um den Welterbetitel für Dresden zu erhalten, fordert die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag Engagement von [...]
PM 2006-230: Eckpunkte zum Doppelhaushalt 2007/2008 – Milbradt wird seinem Ruf als Musterschüler nicht gerecht
Beim EFRE setzt die Staatsregierung falsche Akzente "Ministerpräsident Milbradt wird seinem Ruf als Musterschüler nicht gerecht", kritisiert Antje Hermenau, Vorsitzende der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, die heute veröffentlichten Eckpunkte zum [...]
PM 2006-229: Weichert: Staatsregierung muss Konzept für Verwaltungsstandort Leipzig vorlegen
Leipzig. "Die Staatsregierung muss ein Konzept für den Verwaltungsstandort Leipzig vorlegen", fordert Michael Weichert, Leipziger Landtagsabgeordneter und Stadtrat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. "Es ist inakzeptabel, wenn der Verwaltungsumbau in Sachsen [...]


