Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-207: Ökolandbau: Staatsminister verletzt Landesrecht
Weichert: Staatsminister Tillich setzt auf Agroindustrie und Risikotechnologien - Ökolandbau wird zum Stiefkind Klammheimlich nimmt die Staatsregierung von der Vorgabe des Landesentwicklungsplans von 2003 Abstand, den Flächenanteil des ökologischen Landbaus [...]
PM 2006-206: Deutschland im Achtelfinale – Sächsische Patriotismusdebatte im Abseits
Angesichts der Fußballeuphorie erinnert sich Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag mit einem Schmunzeln an die Patriotismusdebatte, die Sachsen vor einem Jahr heimgesucht hat: "Deutschland [...]
PM 2006-205: GRÜNE fordern Fortschreibung des Sächsischen Seniorenberichts
Politik für Ältere Menschen auf gesicherter Datenlage Die GRÜNE-Fraktion fordert die Fortschreibung des Sächsischen Seniorenberichts. "Politisches Handeln braucht Planung und die ist nur auf der Basis einer gesicherten Datenlage möglich", [...]
PM 2006-204: 17. Juni ist Verpflichtung, Freiheit und Demokratie zu entwickeln und zu verteidigen
Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag und Dresdner Stadtrat nimmt stellvertretend für seine Fraktionen am Gedenken an die Ereignisse und die Opfer des 17. Juni 1953 in [...]


