Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-203: Heuchlerisch – In Berlin Steuern erhöhen und sich in Sachsen dafür feiern

Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag kritisiert die Steuer- und Haushaltspolitik im Freistaat."Die sächsische CDU-SPD-Koalition stimmt am gleichen Tag im Bundesrat in Berlin der Mehrwertsteuererhöhung zu und feiert sich in Sachsen [...]

Von |16. Juni 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2006-202: Große Mengen Müll aus Europa lagern auf sächsischen Deponien

GRÜNE kündigen Initiative gegen Abfallimporte an Wie die GRÜNE-Fraktion in einer Antwort auf ihre Kleine Anfrage (Drs. 4/5130) erfahren hat, werden auf sächsischen Deponien große Mengen Müll aus ganz Europa [...]

Von |16. Juni 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2006-201: Skandal – Freistaat stimmt Kürzung der Nahverkehrszuschüsse im Bundesrat zu

Lichdi befürchtet "katastrophale Auswirkungen für den Nahverkehr" Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag hat die Zustimmung Sachsens zu der Kürzung der Nahverkehrszuschüsse (Regionalisierungsmittel) in der heutigen Sitzung des Bundesrates scharf kritisiert. [...]

Von |16. Juni 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2006-200: Neubau des Kraftwerkblocks in Boxberg ist klimapolitische Bankrotterklärung der Koalition

Klimaschädliche CO2-Emissionen werden mit Neubau auf Rekordniveau festgeschrieben Heute beginnt das Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung zum Neubau eines neuen 675-MW-Braunkohlekraft-Werkblocks in Boxberg. Durch den dazu gehörigen erweiterten Tagebau Nochten sollen 1.600 [...]

Von |16. Juni 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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