Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-189: Lichdi begrüßt Fortschritte in Sachsens Energiepolitik
Die GRÜNE-Fraktion hat die Ankündigung von Umweltminister Tillich zur Einrichtung eines Energiekompetenzzentrums Anfang 2007 als "Fortschritt in Sachsens Energiepolitik" begrüßt. "Energieeffizienz und Erneuerbare Energien erhalten in Sachsen endlich den richtigen [...]
PM 2006-188: „Klimapolitischer Offenbarungseid“ – Staatsregierung fordert Ausnahmeregelungen für Braunkohle
Schummelt Umweltministerium bei CO2-Emissionen? Die Stellungnahme der Sächsischen Staatsregierung zum Entwurf des Nationale Allokationsplan (NAP) wertet die GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag als "klimapolitischen Offenbarungseid".Der NAP wird derzeit auf der Bundesebene [...]
PM 2006-186: Kürzung von EU-Mitteln bei der Stadtentwicklung verhindern
Folgekosten in ökonomischer und sozialer Hinsicht gravierend Nach einer der GRÜNEN-Fraktion vorliegenden Information stehen in der EU-Förderperiode ab 2007 für alle Bereiche der Stadtentwicklung lediglich 120 Mio. Euro zur Verfügung. [...]
PM 2006-184: Tag der Umwelt (5. Juni) – Naturlebensräume und Artenvielfalt erhalten
Anlässlich des Tags der Umwelt am 5. Juni fordert Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, mehr Anstrengungen, um Naturlebensräume und Artenvielfalt zu erhalten. "Ich fordere die Landesregierung auf, konsequent das [...]


