Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-141: Grüne fordern reguläres Hochschulstudium für Erzieherinnen und Erzieher

Anhörung im Landtag nach der Sommerpause Nach ihrem Fachgespräch zum sächsischen Bildungsplan hat die GRÜNE-Fraktion eine öffentliche Anhörung für eine verbindliche Aus- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Erzieher auf Hochschulniveau [...]

PM 2006-140: NPD als Sammelbecken für Politdesperados?

Erheblicher Klärungsbedarf bei WASG und Linkspartei Zum Wechsel des WASG-Bundesvorstandsmitglieds Andreas Wagner zur NPD erklärt der innenpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Johannes Lichdi: "Die NPD sammelt, die 'Politdesperados', [...]

PM 2006-139: Deutliche Verbesserung des Früherkennungs-Gesetzentwurfs nach Beratung im Sozialausschuss

Kritik an pauschaler Ermächtigung im Gesetzentwurf bleibt bestehen Die GRÜNE-Fraktion hat in der Beratung zum Entwurf des Früherkennungsdurchführungsgesetzes (Mammographie-Screening) deutliche Verbesserungen durchgesetzt. "Jede Frau kann nun der Verwendung ihrer Daten [...]

Von |26. April 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2006-138: Grüner Antrag zu Fußballfan-Sozialarbeit erhält Mehrheit im Sozialausschuss

Herrmann: Wir erwarten eine erhebliche Entlastung der Arbeit der Polizei Dem Antrag der GRÜNEN-Fraktion zu Fußballfan-Sozialarbeit wurde heute im Sozialausschuss zugestimmt. Damit wird die Beteiligung des Freistaats an der Finanzierung [...]

Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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