Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2005-276: Grüne ziehen gemeinsamen Antrag ‚Keine Finanzierung einer sächsischen Dachmarke aus dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus‘ zurück
Die grüne Fraktion hat ihren Antrag für die heutige Landtagssitzung 'Keine Finanzierung einer sächsischen Dachmarke aus dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus' zurückgezogen. Diesen Antrag hatten Grüne und Linksfraktion.PDS gemeinsam gestellt. Von [...]
PM 2005-275: Grüne beglückwünschen Michael Beleites zur Wiederwahl als Landesbeauftragter für Stasi-Unterlagen
Die grüne Fraktion beglückwünscht Michael Beleites zur Wiederwahl als Landesbeauftragter für Stasi-Unterlagen. "Der Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen hat dieses wichtige Amt in der Vergangenheit vorbildlich geführt", so Karl-Heinz Gerstenberg, der Parl. [...]
PM 2005-273: Grüne lehnen Kitagesetz-Novelle mit Zugangskriterien ab
Die grüne Fraktion lehnt die Kitagesetz-Novelle wegen der Zugangskriterien ab. "Zugangskriterien sind für uns der Knackpunkt. Eine Gesetzesnovelle mit Zugangskriterien werden wir ablehnen", so die sozialpolitische Sprecherin Elke Herrmann vor [...]
Antje Hermenau: Verzicht auf Switch-Klauseln
(...) Die Investitionen in der Kommune bzw. die investiven Schlüsselzuweisungen sind vor allem die infrastrukturelle Grundversorgung. Das sind Stadtemeuerung, Straßenbau, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Altenheime, Pflegeheime, Abfallbehandlung, Brand- und Katastrophenschutz. Es sind [...]


