Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2005-281: Landtag stimmt ‚Biomasse-Forschungszentrum‘-Antrag der Grünen zu
Der sächsische Landtag hat sich auf Antrag der Grünen Fraktion für die Ansiedlung des geplanten Biomasse-Forschungszentrum in Leipzig ausgesprochen. Der Landtag stimmte den entsprechenden Punkten 1 und 2 des Antrags [...]
PM 2005-279: Redeauszüge von Antje Hermenau aus der Aktuellen Debatte „Fortschrittsbericht 2004 zum Aufbau Ost“, 34. Sitzung des Sächsischen Landtages, TOP 1
Die grüne Fraktionsvorsitzende Antje Hermenau forderte in der Debatte „Fortschrittsbericht 2004 zum Aufbau Ost“ mehr Handlungsfähigkeit insbesondere bei der Zuweisung der Mittel für betriebliche Forschung und Entwicklung. „So wie der [...]
PM 2005-278: Grüne begrüßen Tillichs Ankündigung, die Bodenversiegelung stoppen zu wollen
Die grüne Fraktion Lichdi begrüßt die Ankündigung von Umweltminister Tillich, die Bodenversiegelung stoppen zu wollen. Der umweltpolitische Sprecher, Johannes Lichdi, wies auf Probleme in der Praxis hin. "Die Prüfung, ob [...]
PM 2005-277: Redeauszug von Antje Hermenau in der Debatte zum 09. November
Die grüne Fraktionsvorsitzende Antje Hermenau hat sich im zweiten Teil ihrer Rede zum Thema '9. November ...' zum umstrittenen Patriotismuspapier geäußert. "Was ist mit den Leuten, die hier eine Heimat [...]


